Leadership in der (Corona) Krise

Leadership in der (Corona) Krise

Von jetzt auf gleich ist alles anders und die Business Welt scheint still zu stehen. Man selbst versucht noch das Unbegreifliche zu verstehen und die Erschütterungen der eigenen Planungen und Zukunftsträume zu verarbeiten.

Gleichzeitig gilt es jedoch sofort für die eigenen Mitarbeiter als Führungs-KRAFT da zu sein, Ihnen als Kompass, Navigator, Vorbild im Umgang mit der Krise und handlungsfähiger verantwortlicher MANAGER*in zur Seite zu stehen.

Doch wie verhält man sich und kommuniziert jetzt als Führungskraft im Angesicht des Sturms?

Seien Sie der Shit-Wetter Kapitän

Sie können an dem Sturm weder vorbei segeln noch ihn einfach weg diskutieren oder gar verleugnen. Vielmehr geht es darum, den Schock, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Ängste und seelischen Erschütterungen der Unternehmensseele sowie aller Führungskräfte und Mitarbeiter überwinden zu helfen. Es gilt, raus aus der Schockstarre zu kommen und Maßnahmen zur Bewältigung des Sturms ergreifen.

Dazu ist es notwendig: Fakten auf den Tisch und mit der Mannschaft nicht drum herum reden. Machen sie klar, wie ernst die Lage ist, aber auch das Sie den Sturm nicht einfach nur hinnehmen, sondern an Wegen arbeiten werden, um abzuwettern, den Sturm zu überstehen und vielleicht sogar auf Kurs bleiben zu können.

Geben Sie allen das Zutrauen, das der Sturm zu bewältigen ist mit Ihnen als Kapitän und danach auch wieder Sonne scheinen wird!

Der Kapitän gehört auf die Brücke!

Glaubwürdigkeit und Vertrauen hängt dabei von ganz scheinbar banalen Dingen ab. Bei einer Sturmfahrt gehört der Kapitän auf die Brücke und ist dort zu sehen. Er ist dort, wo der Sturm bzw. die Krise entschieden wird, wo es auf kurze Kommunikationswege ankommt und schnelle Abstimmungen mit seinen Leitungskräften durchgeführt werden können.

Krisenstab Leitungsrunde einrichten

Setzen Sie einen Krisenstab ein, der täglich bzw. wöchentlich die Lage analysiert und bewertet. In einem solchen Stab gehören die erfahrenen umsetzungsstarken Leitungskräfte sowie interne bzw. externe Spezialisten für die Faktenbeschaffung und Folgenabschätzungen sowie notwendige Hilfspakete. Fokus ist dabei klar auf Entscheidungen, Maßnahmenpakete sowie der konsequente und zeitnahe Umsetzung zu richten.

Risiken erkennen, bewerten und zeitnah handeln

Krisenstäbe auf Leitungsebene konzentrieren sich in ihren Besprechungen auf folgende Schlüsselthemen bzw. -fragen:

  1. Wo liegen die aktuellen prioritären Engpässe und welche Risiken und Folgen resultieren daraus?
  2. Welche Maßnahmen müssen zeitnah ergriffen werden, zur Gefahren Abwehr, Risiko Minimierung und Sicherstellung des Betriebs?
  3. Welche Ressourcen brauchen wir und wie kommen wir an sie heran
  4. Gibt es alternative Wege, um handlungsfähig zu bleiben?

Koordinieren Sie transparent die tägliche Task Force Arbeit, bleiben Sie präsent und ansprechbar

Im Auge des Sturms ist ein Weit- statt Tunnelblick gefragt. Daher ist es essentiell jederzeit den Arbeitsstatus im Blick zu haben. Was sind aktuell vordringliche Aufgaben? Woran arbeiten die Mitarbeiter mit welchen Zeitzielen aktuell? heute? diese Woche? Was steht an? Stimmen Prioritäten noch? Sind die Engpässe im Griff? Wo wird es gerade kritisch? Aufgabenorientierte Führung ist gefragt gepaart mit Leitungsrunden zur Analyse, Bewertung und Entscheidungsfindung zur effektiven Umsetzung notwendiger Maßnahmen. Machen Sie die Aufgaben und Prioritäten zur besseren Koordination der Zuständigkeiten auf einem (gemeinsamen) Dashboard (Scrum-Boards) sichtbar.

News Room - Sounding Boards etablieren - Informiert bleiben in alle Richtungen

Auch im Hinblick auf die sich täglich ändernden Rahmenbedingungen gilt: geben Sie stets nur sachlich fundierte Informationen (aus geprüften Quellen) weiter und was viel wichtiger ist: Die Mannschaft will wissen, wie Sie die Lageänderungen bewerten und inwieweit Sie gedenken, Entscheidungen oder Maßnahmen anzupassen.

Unsicherheit und Ängste können bei euren Mitarbeitern aufkommen. Ein soziales Miteinander sollte daher auch bei aktuell einzuhaltender Distanz, nicht aus den Augen verloren werden. Dies beinhaltet informelle Kommunikation, die gleichzeitig ein Stimmungsbarometer darstellt und ihr sehen könnt, ob euch eure Mitarbeiter vertrauen.
In den letzten Jahren hat sich da das Instrument der Sounding Boards oder News Rooms bestens bewährt, in den die Mannschaft ihre Fragen, Sorgen, Nöte und Ängste abklären können. Denn irgendwo muss auch die Seele der Mannschaft zu Wort kommen.

Arbeitsgruppen - Arbeitskreise einsetzen

Setzen Sie Fokus-Teams für bestimmte Themen ein und verteilen sie die Umsetzungsverantwortlichkeiten klar und eindeutig. Das holt die Mannschaft ab und zeigt ihnen das sie etwas anpacken und bewegen können. Stehen Sie dabei zu Ihrer Verantwortung für den Erfolg der Krisenbewältigung,

Feuerwehr Teams etablieren: Risiken unter Kontrolle halten

Im Modus Trouble-Shooting heißt es als Kapitän zu korrigieren und anzupassen. Risiken sollen zur Prävention der Eskalation kontrolliert und minimiert werden. Aufgabe der Führungskraft ist es, den Brand zu löschen oder den Matrosen Hilfestellungen an die Hand zu geben, sodass sie es selbstständig angehen können. Wisst daher, wer zuständig ist, wer es händeln kann und gebt präzise Kommandos. Aufkommende Neuerungen werden geprüft und je nach Priorität direkt angegangen oder in die Aufgabenliste aufgenommen sowie an die Mannschaft weitergegeben.

Matrosen (m/w/d) vergattern - Richtlinien und Weisungen anpassen

Der Kapitän kennt die Lage (oder sorgt dafür Sie zu kennen!), die Offiziere sind auch bestens informiert und bis zur Stellvertretung wissen die meisten worum es gerade geht. Doch weiter kommen Informationen zur Lage und Situation vielfach gar nicht. Warum sollte sich dann die Mannschaft voll mit reinhängen?
Was notwendig ist? Ganz einfach: Sie brauchen Commitment der Mannschaft; ihrer Fachkräfte und Experten; derjenigen die die Dinge anpacken, umsetzen und durchhalten.

Aber dieser Mannschaft muss auch klar gemacht werden, wie unter diesen Bedingungen die Verhaltensregeln aussehen und welche Regeln zur Risikokontrolle durchzuhalten sind. Darüber hinaus muss jedem einzelnen klar gemacht werden, wie sehr der einzelne für die Bewältigung der Krise benötigt wird. Und das Sie das ernst meinen, zeigen sie am Besten in dem Sie sich regelmäßig auf der Arbeitsebene blicken lassen und sich von dort auch über Probleme, Engpässe und aber auch Erfolgen berichten lassen.

Kontrolle und ganz viel Rückmeldeschleifen

In Krisenzeiten gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Denn der Fehler einzelner kann das ganze System einreißen. Das spürt der Einzelne und sucht in solchen Zeiten Kontrolle und Feedback Schleifen.

Im Sturm ist nach dem Sturm

Nutzen Sie den Ausnahmezustand auch für Wartungsarbeiten und zum Aufrüsten für die Business Zeit danach. Denn was machen Sie nach dem Sturm und wie kommen Sie nun zurück zur Strategie?

Holen Sie sich professionelle Unterstützung - Aber bitte keine Wunderheiler

Das Fahren auf Sicht im Sturm ist herausfordernd. Daher kann ein Austausch mit anderen echten Hochseeerprobten Kapitänen nur helfen. Aber bitte das Kapitänspatent prüfen und mal ordentlich nachfragen, ob das ein wirklicher Unternehmer-Kapitän ist oder nur eine One-Man Success Story.

Haben Sie Fragen?
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Herr Finn Fuchs M.A. Betriebswirtschaft Servicemanager

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Herr Alexander Harrer stud. rer. oec. Servicekoordination

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